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HardFork, eine Thriller-Serie, bei der die Blockchain-Technologie im Vordergrund steht, wird vom Dash-Netzwerk gesponsert.

Die Produzenten beschreiben HardFork als einen „Crypto-Noir Thriller, bei dem dezentrale Fraktionen der Nahen Zukunft daran arbeiten die zentralisierte Regierung zu stürzen“. Ein Ziel der Serie ist es Blockchain-Technologie und Kryptowährungen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, indem eine sehenswerte Unterhaltungsshow das Thema auf eine populäre Art und Weise darstellt. Der Proof-of-Concept Teaser Trailer war für die Dash-Community produziert worden, bevor das Proposal an den Start ging.

Laut dem Regisseur Doug Karr, führte das Interesse des Teams am Dash Proposal System dazu, dass die Möglichkeiten, die Dash bietet, zunächst näher erforscht wurden und dann ein Proposal gestartet wurde:

„Wir wissen, seit wir mit dem HardFork-Projekt begonnen haben, dass Dash über diesen unglaublichen Proposal-Prozess verfügt, da wir Freunde haben, deren Projekt auf diesem Weg finanziert worden war. Anfangs sprachen wir davon, dass wir ein Proposal erstellen sollten, um damit den Teaser Trailer zu finanzieren. Letztlich haben wir uns aber dagegen entschieden, weil es uns somit möglich war, unser Konzept mit etwas Handfesten zu untermauern, das bereits auf eigenen Füßen stand.“

Die Dash DAO ist eine der wenigen Möglichkeiten direkt durch eine Blockchain bezahlt zu werden

Neben dem Mining oder dem Betreiben vergüteter Nodes, wie etwa Masternodes oder Nodes in Proof-of-Stake Coins, bietet Dashs Treasury System eine der wenigen Möglichkeiten, direkt durch eine Blockchain bezahlt zu werden, statt für eine Organisation zu arbeiten, die Kryptowährungen besitzt, um damit Angestellte und Vertragspartner zu bezahlen. Karr war bereits mit Projekten wie Steem vertraut, welche ein gewisses Maß an Selbstfinanzierung erlauben, war jedoch von Dashs Fähigkeit eine Dezentralisierte Autonome Organisation zu unterhalten und den Möglichkeiten, die dies mit sich bringt, beeindruckt:

„Die HardFork Serie ist ein riesiges, begeisterungsschwangeres Projekt, bei dem wir kaum abwarten können es fertigzustellen. Die Tatsache, dass wir es durch ein Sponsorings-Proposal finanzieren können, macht den Geschmack des Erfolges noch süßer. Mitglied der Dash-Community zu sein hat sich bereits als sehr wertvoll erwiesen. Dash ist eine Maschine, die sich selbst erhält. Der DAO ist der Motor, der unser Projekt antreibt und unser Projekt wiederum treibt die Community an. Das ist es, was die Blockchain und dezentralisierte Projekte so begeisterungsfähig macht. Wir haben es hier mit einem völlig neuen Paradigma zu tun, dessen Möglichkeiten noch gar nicht vollständig realisiert worden sind.“

Die HardFork Produzentin und Darstellerin Naomi Brockwell hatte bereits ähnliche Erfahrungen mit Finanzierungsmodellen, die auf einer Blockchain basieren, gemacht, und war ebenfalls beeindruckt von der Dash-Community:

„Ich verwende Steemit und das war für mich der erste Kontakt mit der Möglichkeit Projekte durch Krypto-Fundraising zu finanzieren. Doch diese neue Erfahrung habe ich als einzigartig empfunden, da wir ein Ziel hatten, das wir nur treffen oder verfehlen konnten. Das Beste daran waren unsere Gespräche mit der Community. Jason King lag richtig, als er mir sagte, dass Dashs Community mit keiner anderen zu vergleichen sei, und ich freue mich nun selbst ein Teil davon sein zu können. Ich werde versuchen noch mehr über Dash, die Community und andere, ebenfalls von Dash finanzierte, Projekte zu lernen.“

Dashs Proposal-Prozess bietet eine intensive Lernerfahrung

Während das Sponsoring sowohl eine Chance für Dash als auch für das HardFork Team ist, war doch der Proposal-Prozess keine reibungslose Sache. Bis zur letzten Minute schien es so, als würde das Proposal nicht akzeptiert werden. Karr beschrieb die Gesamterfahrung vom Anfang bis zum Ende:

„Ich denke, dass unsere Erfahrung erheblich schmerzhafter gewesen wäre, wenn es uns nur um das Geld gegangen wäre und wir nicht bereit gewesen wären, etwas über dezentralisierte Entscheidungsfindung zu lernen. Man kann nicht leugnen, dass der Proposal Prozess sich wie ein Gassenlauf anfühlt und am Anfang war das ernüchternd. Es war uns zunächst nicht klar, wie wir am besten auf die Community zugehen sollten. Durch das Forum? Discord? Durch die Proposal Seite auf Dash Central selbst? Glücklicherweise gelang es uns, während wir noch mehr Nein- als Ja-Stimmen sammelten, ein paar herausragende Charaktere der Dash-Community kennenzulernen, die uns an der Hand nahmen und uns in die richtige Richtung lenkten. Während die Zeit voranschritt, begannen unsere Bemühungen Früchte zu tragen.

Unser weitergehendes Engagement durch Intro-Videos, inhaltliche Diskussionen und Interaktionen über die verschiedenen Kanäle brachte neue Fans mit an Board, die uns immens weitergeholfen haben. Als wir damit anfingen Interviews zu geben und ein YouTube Live AMA veranstalteten, fühlte es sich wirklich so an, als wäre der Erfolg zum Greifen nahe. Es ist ein wirklich atemberaubender und organischer Prozess, während dem man lernt, dass selbst die Masternode-Besitzer, die am härtesten mit einem umgehen, auch nur wollen, dass man sich zum Wohle aller als würdig erweist. Ich bin stolz, dass uns dies letztlich gelungen ist.

Während der letzten und entscheidenden Stunden gelang es uns beinahe alle benötigten Stimmen zu erhalten … dann verloren wir wieder an Boden … und schließlich gelang es uns die fehlenden 8 positiven Stimmen bloße Minuten vor dem Ende der Abstimmung einzusammeln; es war elektrisierend, schwindelerregend, niederschmetternd und schließlich lebensverändernd. Wenn ich auf den Prozess zurückblicke, würde ich mich nicht anders verhalten.“